Zentrum für Refraktive Chirurgie Münster, Hohenzollern-Klinik, Hohenzollernring 57, 48145 Münster, Tel.: 0251 987 789 - 0, info@refraktives-zentrum.de

Erfahrungsbericht

„Ich konnte BOSTON lesen!“ 

Münster, 19.12.04 

Guten Tag, mein Name ist Kerstin S., ich bin 37 Jahre alt und habe mich vor 1 ½ Wochen einer LASIK Behandlung im Refraktiven Zentrum der Hohenzollern Klinik unterzogen. 

Aber am besten fange ich von vorne an: 

Im 5. Schuljahr, also vor ca. 25 Jahren wurde bei mir eine Kurzsichtigkeit festgestellt. Schon damals hat mich eine Brille immer gestört und ich habe sie auch nicht getragen. Im Alter von 15 bekam ich Kontaktlinsen. 
Damit war ich viele Jahre sehr zufrieden und kam auch gut damit zurecht. 

Im Laufe der Jahre wurde mein Sehfehler immer stärker und ich landete letztendlich bei 5,5 Dioptrin. 
Ohne Sehhilfe war ich also nun völlig hilflos, was mich aber jahrelang kaum störte, da ich keine Beschwerden hatte. 

Dies änderte sich schlagartig vor ca. 3 Jahren. Meine Augen wurden immer trockener, ich empfand das Tragen meiner Linsen als unangenehm und konnte es länger als eine Stunde in Restaurants, trockenen Büros oder anderen verrauchten Räumen kaum aushalten. Meine Arbeit am PC wurde auch immer beschwerlicher. 
Immer öfter tauschte ich Brille gegen Linsen, und umgekehrt, was ich als sehr anstrengend empfand. 

Das ganze gipfelte im November 2003 in eine massive Augenentzündung und ich musste mir eingestehen, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. 
Bereits damals hatte ich mich über die LASIK informiert, habe an einem Informationsabend teilgenommen und sogar meine Augen untersuchen lassen. Die Prognose war gut, es sah so aus, als wenn ich meine Kurzsichtigkeit mit der LASIK tatsächlich „loswerden“ konnte. 

Es war unfassbar. Durch eine kleine OP sollte dieses Handikap, welches mich Tag und Nacht begleitete und mein Leben immer mehr beeinträchtigte ein Ende haben?

Doch am Ende siegte noch einmal die Angst! Ich ließ mir neue und bessere Kontaktlinsen verschreiben und hoffte, dass es auch so geht. 

Genau 1 Jahr später, also im November 2004 hatte ich noch eine beschwerdefreie Tragezeit mit Kontaktlinsen von 3 Stunden! 

Ich hatte in der Zwischenzeit von mehreren Leuten gehört, die sich bei Dr. Taneri hatten behandeln lassen und total glücklich waren. 

Kurzentschlossen habe ich sofort einen Voruntersuchungstermin im Zentrum für Refraktive Chirurgie vereinbart. 
Hier wurden ½ Tag lang intensiv meine Augen untersucht um festzustellen, ob ich für die LASIK geeignet bin. Das Ergebnis war positiv, einer OP stand nichts mehr im Wege. 

Eine Woche später am Donnerstag, sollte der Eingriff nun stattfinden. Eine Woche, die ich mit Hoffen und Bangen verbrachte und mir einfach nicht vorstellen konnte, dass „das wirklich funktioniert“. 

Nun war der Tag gekommen, ich fuhr mit meiner Mutter zur Klinik. Zuerst bekam ich eine Einführung, wie ich mich nach der OP verhalten sollte, Tropfen die ich nach der OP zu nehmen hatte und so weiter... 

Dabei fiel mir ein sehr schönes Poster an der Wand hinter der Rezeption auf, auf dem mit großen Lettern das Wort „BOSTON“ stand. Scherzhaft fragt mich meine Mutter, ob ich das noch lesen kann. Ich nahm meine Brille ab – ich konnte es nicht lesen! 

Nun bekam ich eine Tablette, die mich müde machte und die Aufregung nahm, nach 20 Minuten ging es in den OP. Dort stand eine große Liege auf die ich mich legte.

Meine Augen wurden desinfiziert und ich bekam Tropfen, die sie betäubten. Nun ging alles sehr schnell. Ich habe keinerlei Schmerzen verspürt und es war auch überhaupt kein Problem, die Augen während des Laservorgangs ruhig zu halten. Nach ein paar Minuten war am rechten Auge schon alles vorbei! 

Nun wurde der Laser neu eingestellt und die ganz Prozedur am linken Auge wiederholt. 

Ich hatte mir alles viel schlimmer vorgestellt. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie problemlos alles verlaufen ist, hätte ich mir ein Jahr sparen können. 

Das linke Auge war nun auch gelasert und ich konnte aufstehen. Das erste, was ich wahrnahm, war Herr Dr. Taneri der mich ansah. Ich konnte ihn bereits jetzt sehr klar erkennen. 

Wir verließen den OP und ich lief sofort zur Rezeption. Es war unglaublich, aber ich konnte das Wort „BOSTON“ auf dem Poster lesen!

Nun musste ich die Augen ½ Stunde lang geschlossen halten. Danach wurde untersucht, ob sich die obere Hornhautschicht, welche für den Laservorgang hochgeklappt wird (hört sich schlimm an, man merkt aber nichts davon) wieder richtig sitzt. 
Bei mir war alles ok.

Nun konnte ich schon nach Hause. Den Rest des Tages habe ich verschlafen. Am nächsten Tag musste ich zur ersten Nachuntersuchung, die auch problemlos verlief.

Nun sind 1 ½ Wochen vergangen. Meine Augen sind noch sehr trocken, ich muß viel künstliche Tränenflüssigkeit nehmen, was aber normal und nicht außergewöhnlich ist. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich muß keine Brille mehr tragen und bin noch kräftig dabei mich daran zu gewöhnen plötzlich so viel zu sehen.

Ich bin bereits am Montag nach dem Eingriff wieder arbeiten gegangen, lass es aber sonst noch ruhig angehen.

Ich freue mich nun auf mein neues Leben ohne Sehhilfe und danke dem Team der Klinik für die tolle Behandlung!