Presseinformation Zentrum für Refraktive Chirurgie
Münsteraner Augenärzte verschaffen Kollegen Durchblick in ihrer Disziplin
Zentrum für Refraktive Chirurgie erhält Europa-Preis für wissenschaftliche Darstellung
Münster – Das „Zentrum für Refraktive Chirurgie“ aus Münster verschafft nicht nur Patienten Durchblick, sondern auch Europas Augenärzten. Das Kompetenzteam für komfortables Sehen um Augenarzt Dr. Suphi Taneri ist für die beste wissenschaftliche Darstellung seiner Disziplin mit dem ersten Preis der „European Society of Cataract and Refractive Surgeons“ (ESCRS) ausgezeichnet worden. Kriterien waren Originalität, Relevanz und Klarheit der Darstellung.
Das Münsteraner Zentrum unterrichtet Augenärzte, die sich auf refraktive Chirurgie spezialisiert haben. Deutschlandweit gilt das Team vom Hohenzollernring 57 als eine der ersten Adresse für Laserbehandlungen am Auge. Refraktive Chirurgie korrigiert dauerhaft Kurz-, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung („Freiheit ohne Brille“).
Den Preis konnte Taneri jetzt in Budapest vor 1.100 Augenärzten aus ganz Europa in Empfang nehmen. Die selbsterklärende Münsteraner Präsentation vergleicht in Bild und Text verschiedene Laserbehandlungsmethoden bei Kurzsichtigkeit und dient bei Vorträgen auf internationalen Kongressen und am Praxis-PC dem raschen Wissenstransfer unter Fachkollegen. Die refraktive Chirurgie erneuert ihre Behandlungsmethoden ständig und hat technische Innovationszyklen wie kein anderes medizinisches Fachgebiet.
Derzeit arbeitet man am Hohenzollernring an einer gemeinsamen Publikation mit der University of Illinois in Chicago. Das im Jahr 2002 aus der Augenabteilung am St. Franziskus Hospital gegründete Zentrum mit fünf Augenärzten und drei Mitarbeiterinnen hat bereits für eine Studie zur Hornhautquervernetzung den Förderpreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft erhalten.
ESCRS ist in Europa die führende Organisation für Katarakt- (Grauer Star) und refraktive Chirurgen. Die Gesellschaft zählt weltweit mehr als 4.000 Mitglieder aus über 90 Ländern und dient als Forum zum wissenschaftlichen Know-how-Austausch von Augenärzten.
1. März 2010

Eine Laserkorrektur an den Augen um die Fehlsichtigkeit zu beheben hat, wie alles in der Medizin, auch seine Grenzen. Menschen, bei denen eine Laserbehandlung (beispielsweise eine LASIK) wegen zu hoher Fehlsichtigkeit oder zu dünner Hornhaut nicht in Frage kommt, kann nun mit der neuen Acrysof Cachet-Linse zuverlässig und sicher zu Brillenfreiheit verholfen werden. „Diese neue Linse ist hauchdünn und wird dauerhaft ins Auge implantiert, wobei sie sich zuverlässig an Ort und Stelle hält und gut vertragen wird", so Dr. med. Suphi Taneri, medizinischer Leiter des Zentrums für Refraktive Chirurgie in Münster. Das Einsetzen der Linse erfolgt in einem kurzen, ambulanten Eingriff. Bereits am nächsten Tag können die Patienten wieder gut sehen. Die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Linse wurde bereits vor ihrer Zulassung 10 Jahre lang klinisch erprobt. Da die Linse nur die Kurzsichtigkeit ausgleicht, besteht die Möglichkeit eine solche Behandlung mit einer LASIK zu kombinieren, um beispielsweise eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren.
„Mit ca. -14,00 dpt war eine LASIK bei mir nicht möglich. Dr. Taneri riet mir zu einer Linsenimplantation. Jetzt bin ich sehr zufrieden, die Linse ist nicht spürbar. Ich habe ein völlig neues Lebensgefühl", so Patient Jan Deckert aus Münster. Interessierten bietet das Zentrum für Refraktive Chirurgie kostenlose Kurz-Checks an.
Westfälische Nachrichten, 16.12.2009

Münster. Die Patienten des Zentrums für Refraktive Chirurgie in Münster sind begeistert. Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung behebt ein neues LASIK-Verfahren jetzt noch genauer als bisher. Jede Eigenart der Hornhaut erfasst die neue Lasertechnik und erlaubt feinste Korrekturen. „Dies ist vergleichbar mit dem Kauf eines maßgeschneiderten Anzuges gegenüber Ware von der Stange", erläutert Dr. Suphi Taneri, der Leiter des Zentrums.
Als international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Augenlaserbehandlung arbeitet er eng mit der Harvard Medical School in Boston, USA, zusammen. Die Überlegenheit der neuen Technik erklärt er so: „Die PTA-LASIK optimiert bisherige Verfahren, indem sie deren Vorteile in sich vereint. Wir sind stolz, dass wir als Referenz- und Schulungszentrum unseren Patienten diese Methode als erste Klinik in Deutschland anbieten konnten."
Ein typisches Zitat eines Patienten nach einer PTA-LASIK lautet: „Meine Nachtsicht ist besser als mit Brille und die Farben sind viel brillanter geworden."
Westfälische Nachrichten, 7.11.2009
Beim Keratokonus handelt es sich um eine zumeist auf beiden Augen auftretende, nicht entzündliche Hornhauterkrankung. Die Hornhaut ist das durchsichtige Gewebe, durch das Licht in unser Auge fällt.
Der Keratokonus führt vor allem zu einer fortschreitenden kegelförmigen Vorwölbung der Hornhaut, die das Sehen erheblich verschlechtern kann. Etwa einer von 2000 Menschen in der Gesamtbevölkerung ist erkrankt. Die Häufi gkeit ist aber regional sehr unterschiedlich und im Münsterland besonders hoch. Typischerweise beginnt der Keratokonus in der Pubertät und schreitet dann bei jedem fünften Keratokonuspatienten soweit voran, dass bisher eine Hornhauttransplantation wegen einer Vernarbung oder einer irregulären Verkrümmung durchgeführt werden musste. Bei Keratokonus Patienten treten verschiedene Symptome auf, wie zum Beispiel Schwankungen in der Sehschärfe, eine Abnahme der Sehschärfe trotz Korrektur mit Brillenglas oder Kontaktlinse, das Wahrnehmen von Lichtringen um Leuchtquellen („Halos”) sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und Blendung. Anfangs können Brillen, später formstabile Kontaktlinsen die Sehleistung verbessern, sie können jedoch nicht den Krankheitsprozess aufhalten. Bei sehr fortgeschrittenen Fällen blieb bisher als einzige Therapieoption nur eine Hornhautübertragung, um bei deutlicher Sehverschlechterung eine Verbesserung des Sehvermögens zu erzielen. Diese Operation ist nicht frei von Risiken, wie Infektionen und Abstoßungsreaktionen, vor allem aber durch einen Heilverlauf von etwa 1,5 Jahren und einem aus Patientensicht nicht immer befriedigenden Ergebnis hinsichtlich der Sehschärfe gekennzeichnet.
Was ist die Hornhautvernetzung mit UV-Licht und Vitamin B?
Beim Keratokonus ist die Hornhautfestigkeit verringert, wodurch es zu einem Hervorwölben der Hornhaut und damit zu einer Sehminderung kommt. Das Ziel der Hornhautquervernetzung besteht in der künstlichen Erhöhung der Vernetzungen in der Hornhaut, um so eine ausreichende mechanische Stabilität zu erreichen. Das gleiche Prinzip benutzt der Zahnarzt, um eine Kunststofffüllung mit UV-Licht zu härten. Die Hornhautvernetzung wird derzeit weltweit nur an wenigen Zentren angeboten. Die Behandlung des Keratokonus kann ambulant oder stationär im Zentrum für Refraktive Chirurgie Münster erfolgen. Hier führen die Augenärzte am St. Franziskus-Hospital sonst (Laser-)Eingriffe durch, um Fehlsichtigen mit gesunden Augen ein brillenfreies Sehen zu ermöglichen. Bei der Hornhautvernetzung wird zunächst das Auge mit Tropfen betäubt, dann die oberste Zellschicht (das Epithel) entfernt, damit die auf das Auge getropfte Vitamin B-Lösung in die tieferen Schichten der Hornhaut eindringen kann. Anschließend wird die Hornhaut 30 Minuten lang mit UV-Licht beleuchtet, wodurch Querverbindungen innerhalb der Hornhaut erzeugt werden und die Hornhaut mechanisch stabiler wird. Die Erkrankung wird also nicht rückgängig gemacht, sondern im gegenwärtigen Stadium „eingefroren”. Markt und Wirtschaft, April 2007
Seit April 2007 wendet das Zentrum für Refraktive Chirurgie in Münster erstmals in Deutschland das Epi-Keratom der Firma Bausch&Lomb zur Sehfehlerkorrektur an.
Viele Menschen träumen von einem Leben ohne Brille. Brille und Kontaktlinsen stören häufig im Alltag und schränken nicht selten das natürliche Sehen ein. Mit der Zeit tritt oft eine Kontaktlinsenunverträglichkeit auf und auch die Gleitsichtbrille stellt für nicht wenige ein Handicap dar.
Mit Hilfe des Excimer-Lasers ist es seit Jahren möglich Fehlsichtigkeiten zu korrigieren.Diese Korrekturen bieten eine komfortable Alternative zu Brille und Kontaktlinsen und werden immer häufiger in Anspruch genommen.
Das bisher populärste Verfahren in der refraktiven Chirurgie ist die LASIK. Diese kommt für nicht jeden Patienten in Frage, weil beispielsweise die Hornhaut des Patientenauges zu dünn ist. Hier stellt eine oberflächliche LASIK, auch EPI-LASIK genannt, eine neuere Behandlungsmethode dar, bei der kein Schnitt in die Hornhaut erfolgt. Darum ist das Auge wenige Tage nach der Behandlung mechanisch genauso belastbar wie vorher. Patienten, welche aktiv Sport treiben, vor allem Kontaktsportarten, bei denen ein Stoß auf das Auge nicht ausgeschlossen ist, profitieren von diesem Vorteil. Patienten mit trockenen Augen haben ebenfalls Vorteile. Die Epi-LASIK wird ungefähr im selben Bereich wie die LASIK, also von ca. -8 bis +3 Dioptrien angewendet. Sie ist eine Kombination der bewährten Laserverfahren LASIK undund LASEK. Dabei wird wie im Gegensatz zur LASEK das Epithel nicht manuell mit Alkohol gelöst, sondern mit einem speziellen Keratom zur Seite geschoben. Somit ist die Epi-LASIK schonender und komfortabler. Nach der Behandlung mit dem Excimer Laser wird das Epithel dann wieder zurückgelegt und für 3 Tage mit einer weichen Verbandskontaktlinse geschützt.
Dr. med. Suphi Taneri, medizinischer Leiter des Zentrums für Refraktive Chirurgie:
„Nach unseren vorläufigen Ergebnissen scheint die EPI-LASIK ideal für diejenigen Patienten zu sein, die Angst vor dem LASIK-Schnitt haben oder die Beschwerden, die mit einer LASEK verbunden sein können, vermeiden wollen.“
Seit neustem bietet das Zentrum für Refraktive Chirurgie auch kostenfreie Kurz-Checks an, bei denen die Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsverfahren für den individuellen Patienten besprochen werden.
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