Zentrum für Refraktive Chirurgie Münster, Hohenzollern-Klinik, Hohenzollernring 57, 48145 Münster, Tel.: 0251 987 789 - 0, info@refraktives-zentrum.de

Erfahrungsbericht

Sehen ohne Brille

Das war mein Wunsch. Lange habe ich darüber nachgedacht und das Für und Wider abgewogen. Das Verfahren ist ja schon seit Jahren bekannt und immer weiter verfeinert worden.  Also stellt es eigentlich doch kein Risiko mehr da, dachte ich. Aber ein freiwilliger Eingriff an den Augen? Das war doch eine andere Geschichte.
Nach Jahren des Abwägens ging ich dann doch zu Dr. Taneri zum Infoabend. Der war gut besucht von allen Altersklassen. Zudem war eine Frau anwesend, die den Eingriff vor einiger Zeit machen lassen hat. Es wurden viele interessante Fragen gestellt und ausführliche Antworten gegeben. Für mich ausschlaggebend war die Tatsache, dass es keine Verschlechterung geben soll und für mögliche Probleme Lösungen bereit stehen. Also ……blind werden sei nicht möglich durch dieses Verfahren. Vor drei Monaten habe ich den Eingriff machen lassen.
Wie war’s?
Die Nacht vorher war eine Katastrophe, Angst und Mut hielten sich die Waage. Der Eingriff fand um 14 Uhr statt.  Zunächst bekam ich eine Beruhigungstablette, von der ich aber subjektiv gar nichts bemerkte. Dann ging es in den Behandlungsraum. Durch den Infoabend und das Aufklärungsgespräch wusste ich schon, was kommen soll. Nach bequemer Lagerung wurden die Augen mit einem Lokalanästhetikum betäubt, (allenfalls ein leichtes Brennen durch die Tropfen). Die Augenlider wurden mit kleinen Häkchen weg gehalten. Dann wurde ein „Saugnapf“ auf die Pupille gesetzt und die Hornhaut angehoben (nicht schmerzhaft, aber spürbar). Mit einem Mikroskalpell wurde ein Hornhautdeckel angeschnitten und ich konnte jetzt nichts mehr sehen (das wusste ich Gott sei Dank vorher). Auch dieser Schnitt tut nicht weh. Nun wurde gelasert --- bloß nicht das Auge bewegen……war meine größte Sorge. Das Lasern spürt man überhaupt nicht und es ist auch gleich wieder vorbei. Nun wird der Hornhautdeckel nach Augenspülung, zurückgeklappt… und ich konnte wieder Licht sehen, da fiel mir ein Stein vom Herzen. So, nun noch das zweite Auge lasern und fertig. Interessanter Weise ist es dabei etwas unangenehmer, aber nie schmerzhaft. Vermutlich, weil dann die Anspannung schon nachlässt und man das Vorgehen schon kennt und bewusster wahrnimmt. Insgesamt hat die Prozedur keine Stunde gedauert. Kein Schmerz!!!
Anschließend wurde mir eine adrette Schutzbrille angelegt und die Augen blieben zu. Alles hat gut geklappt. Zu Hause ging es ziemlich bald ins Bett, denn am Besten ist es, zu schlafen.
Man merkt, dass was am Auge gemacht wurde, aber das ist kein Schmerz, sondern eher eine Rauhigkeit. Am nächsten Morgen wurde ich wach, die Schutzbrille war irgendwo im Bett und ich habe wie immer die Augen gerieben. Und dann, oh Schreck, die Erinnerung. Die Augen sollen ja nicht gerieben werden, damit sich das Hornhautdeckelchen nicht verschiebt. Es ist gut gegangen – ich hatte einfach den Eingriff nicht mehr gespürt. Ich kann seither so gut sehen wie früher mit Brille.
Das Ergebnis ist 90-100%. Das stündliche Augenträufeln habe ich ernst genommen. Jetzt nach 3 Monaten merke ich immer noch, dass die Augen irgendwann spürbar werden, sprich auch etwas trockener, aber es stört nicht so.
Da ich mäßig kurzsichtig war, merke ich jetzt etwas deutlicher die Beginnende Alterssichtigkeit. Aber das war mir auch klar.
Für alle, die sich diesen Eingriff unterziehen wollen: Der Eingriff ist nicht schmerzhaft. Wie bei allen operativen Eingriffen gibt es kleine Nachwehen, wie das trockene Auge, das aber besser werden soll.
Jeder muss für sich die Vor- und Nachteile abwägen, um hinterher auch zufrieden zu sein.
Dr. Taneri und sein sehr nettes Team haben sich bestens um mich gekümmert, sodass keine Fragen offen blieben.

 PS: Ich bin Ärztin.